Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten

BETREUXIT

Was hat Dysphagie mit Leistungsbetrug zu tun? Systemrelevante Betreuungskräfte nach §43b SGB XI sind weder Pflegefachkräfte noch Pflegehilfskräfte:

BETREUER SIND NUR BETREUER – DAS AUFGABENFELD IST KLAR DEFINIERT!

§§ 43b + 53b SGB XI schützt vor dem falschen Einsatz in den Bereichen Hauswirtschaft & Pflege. Trotzdem fürchten Alltagsbegleiter, Präsenzkräfte, Bewohnerassistenten oder wie auch immer die zertifizierten Betreuungskräfte genannt werden (die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt!) Mobbing und Restriktionen, wenn sie kriminelle Befehle verweigern, und noch immer gibt es gesetzwidrige AMOK-Jobangebote!

Für Pflegeeinrichtungen (besonders bei mobilen Diensten) besteht die Versuchung, diese speziell geschulten Kräfte, die von den Pflegekassen zusätzlich bezahlt werden und daher KOSTENLOS sind, für andere Arbeiten einzuplanen als die „Aktivierung“ von Menschen mit Pflegegrad durch wissenschaftlich fundierte Techniken wie der „integrativen Validation“, der Biografiearbeit (gleichermaßen unterschätzt und überschätzt, wenn sie spontane Begegnung zwanghaft ersetzt!) und psychosozialen Einzelgesprächen (gerne von Pflegern und Angehörigen als Kaffeekränzchen = „leichte Arbeit“ mißverstanden!), die vorallem in pandemischen Phasen gegen Einsamkeit, Depression und systemisch forcierte Verwirrtheit einen enormen Bedeutungszuwachs erfahren. Laut einer Pressemeldung 2015 der BIVA (Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V.) zeigte bereits vor zehn Jahren (2012) eine Studie des GKV (Spitzenverband Bund der Krankenkassen) den häufigen Leistungsbetrug durch Fehleinsatz von Betreuungskräften. TROTZDEM finden sich auch im Jahre 2022 gesetzwidrige Tätigkeitsfelder in Jobangeboten. ABER NOCH IMMER INTERESSIERT DAS WEDER DEN GESUNDHEITSMINISTER NOCH DIE GEWERKSCHAFT, SO DASS SICH BETREUER SELBST(BEWUSST) VOR IHRER KRIMINALISIERUNG SCHÜTZEN MÜSSEN!

Betreuungskräfte dürfen keine Tätigkeiten in der Pflege und Hauswirtschaft ausführen, nicht nur weil diese bereits anderweitig abgerechnet werden, sondern vorallem auch, weil sie dafür gar nicht geschult wurden: Maßnahmen der Behandlungspflege dürfen ausschließlich von dafür qualifizierten Pflegekräften ausgeführt werden. In den beiden anderen Bereichen, Hauswirtschaft und Grundpflege, darf eine zusätzliche Betreuungskraft in Ausnahmefällen eingesetzt werden, z.B. „wenn gerade keine Pflegefachkraft da ist, die Zeit aber drängt“. [ANM. AUS DEM OFF: WANN TRITT DIESER AUSNAHMEFALL EIN? NUR WENN DIE DURCHFÜHRUNG EINES BETREUUNGSANGEBOTES GEFÄHRDET IST UND AUFGRUND DES PERSONALMANGELS KEINE PFLEGEKRAFT*IN ZEITNAH ZUR VERFÜGUNG STEHT. BEIDES IST EIGENTLICH EIN NO-GO; DENN: 1) WERDEN ANGEBOTE SO GEPLANT, DAß RISIKEN MINIMIERT SIND, UND 2) SICHERT SICH DER BETREUER IM PFLEGETEAM AB, WER IN SEINEM BEREICH IN DEM ZEITRAUM DIENST HAT. ANSONSTEN KANN/DARF DAS ANGEBOT NICHT STATTFINDEN! AUSSERDEM GIBT ES IN DEUTSCHEN PFLEGEEINRICHTUNGEN KEINEN PERSONALMANGEL, DA DER PERSONALSCHLÜSSEL UND DER LOHN EXTRAORDINÄR HOCH SIND!] Nicht zulässig ist es, wenn diese Tätigkeiten „planmäßig oder regelmäßig“ (SIEHE GESETZWIDRIGES JOBPROFIL-BEISPIEL UNTEN!) durchgeführt werden, wenn etwa die zusätzliche Betreuungskraft im Dienstplan dafür vorgesehen ist oder jede Woche dazu eingesetzt wird. Die Einhaltung dieser Vorgaben obliegt der verantwortlichen Pflegefachkraft. Zum einen stellt es nämlich einen Leistungsbetrug dar, wenn eine Einrichtung aus der Pflegekasse bezahlte Kräfte als Ersatz für anderes Personal nutzt. Zum anderen ist es im Zweifelsfall nicht klar, wer dafür haftet, wenn etwa ein Versicherungsfall eintritt und keine Pflegefachkraft anwesend war. Da die Kassen die zusätzlichen Kräfte finanzieren und festlegen, wie sie einzusetzen sind, ist ihnen daran gelegen, dass diese richtig eingesetzt werden.

QUELLE: @ https://www.biva.de/presse/biva-kritisiert-regelwidrigen-einsatz-von-betreuungskraeften-nach-%C2%A787b/

Patienten mit Dysphagie (Schluckstörung) muss unter Umständen pürierte Kost verabreicht werden.

QUELLE: @ https://www.pflege-durch-angehoerige.de/demenz-verstehen-teil-2-mit-kleinen-tricks-zum-essen-animieren/

„Ja, leider sieht so der Alltag in der Pflege aus und daran wird sich leider wohl auch so schnell nichts ändern, wenn es noch genug Leute gibt, die es als Arbeitnehmer aus verschiedensten Gründen mit sich machen lassen.“ Email vom 6.2.2020 der Arbeitsvermittlung, Bundesagentur für Arbeit, Düsseldorf

QUELLE: @ www.Betreuungsalltag.de

Werbung

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: